Sicherungsrichtlinien des VdS berücksichtigen neue Risikobedingungen im Umgang mit Bargeld und bieten praxisnahe Unterstützung für die Schadenverhütung.
Foto: VdS

Sicherheitskonzepte

Sicherungsrichtlinien im Umgang mit Bargeld

Sicherungsrichtlinien des VdS berücksichtigen neue Risikobedingungen im Umgang mit Bargeld und bieten praxisnahe Unterstützung für die Schadenverhütung.

Die Sicherungsrichtlinien für Banken, Sparkassen und sonstige Zahlstellen (VdS 2472) werden von den neu erarbeiteten Sicherungsrichtlinien Bargeld abgelöst und auf alle Unternehmen ausgeweitet, die mit Bargeld umgehen. Dabei sind auch Erfahrungen der Polizei, Versicherungswirtschaft und der Hersteller von Geldautomaten und Sicherungssystemen zu neuen Tatzielen und Tätermethoden miteingeflossen. Statt auf der bislang klassischen Zoneneinteilung richtet sich das Augenmerk auf die sichere Gestaltung einzelner Prozesse.

Sicherer Umgang mit Bargeld

Die Notwendigkeit dieser radikalen Überarbeitung erklärt Sebastian Brose, VdS-Abteilungsleiter für Produktmanagement: „Mittlerweile gibt es in Deutschland über 100.000 Bezugsquellen für Bargeld. Das klassisch in Banken eingesetzte Zwiebelschalenprinzip zur sicheren Aufbewahrung lässt sich auf viele andere Bezugsquellen nur schwer übertragen. Dabei verfügen beispielsweise Supermärkte heute teilweise sogar über höhere Bargeldsummen als Bankfilialen.

Es war deshalb notwendig, Anforderungen für den Umgang mit Bargeld prozessbezogen und unabhängig von der Betriebsart zu definieren.“ Die Richtlinien definieren für die typischen Bargeldprozesse der Annahme, Ausgabe, Bearbeitung, Lagerung und des Transports zulässige Kassensicherungssysteme, für welche wiederum ebenfalls Sicherungsmaßnahmen beschrieben sind. „Im Ergebnis erhält der Anwender damit erstmals ganz konkrete Anforderungen für seine täglichen Prozesse im Umgang mit Bargeld“, freut sich Brose.

Sicherungsrichtlinien teil eines Gesamtpakets

In Kombination mit den Sicherungsrichtlinien Geschäfte und Betriebe (VdS 2333) und den Technischen Kommentaren (VdS 3134) entsteht somit ein Gesamtpaket zum Thema „Sicherheit“, das nicht nur Versicherer, sondern auch Betreiber, Hersteller, Fachplaner und Architekten bei der Umsetzung einer sicheren Infrastruktur unterstützt. Die Sicherungsrichtlinie Bargeld kann kostenlos im VdS-Shop heruntergeladen werden.

Foto: VdS

VdS-Sicherungsrichtlinien 2333

Grundlagen für den Einbruchschutz

Angesichts steigender Einbruchzahlen wurden die Sicherungsrichtlinien VdS 2333 erneut überarbeitet. Ein neuer Bestandteil des Grundlagendokuments ist das Thema Gefährdungsanalyse, und auch Perimeter-Absicherung wird jetzt in den VdS 2333 berücksichtigt.

Die Volksbank der Ortschaft Vehlefanz in Brandenburg nach der Sprengung des Geldautomaten im Juni 2015: Da die Automaten häufig in Foyers oder Schalterhallen aufgestellt sind, ist aufgrund der Druckwelle mit schweren Schäden am Gebäude zu rechnen.
Foto: Dirk Ingo Franke

Sicherheitskonzepte

Herausforderung für Banken: Sprengung von Geldautomaten

Banken sind sich der Gefahren von Angriffen auf Geldautomaten meist bewusst. Dennoch kommt es immer häufiger zu erfolgreichen Sprengungen.

Deutsche, aber auch andere Europäer hängen am Bargeld - so das Ergebnis einer Studie.
Foto: imageteam – Fotolia.com

Märkte

Studie bestätigt BDGW: Bargeld bleibt

„Kein Europa ohne Bargeld – ‚War on cash‘ ohne Rückhalt in der Bevölkerung“ – das ist das zusammengefasste Ergebnis einer Studie, die der BDGW kommentiert.

Die neuen VdS 3536 kombinieren wichtige Erläuterungen und praktische Umsetzungshinweise von ZVEI sowie VdS zur Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie der Bundesbauministerkonferenz..
Foto: VdS

Brandschutz

Kommentar zur Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie

ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. und VdS Schadenverhütung kommentieren die Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie.

Special Zutrittskontrolle: Informieren Sie sich rund um den Themenbereich der Zutrittskontrolle

×