Die neuen Ansaugrauchmelder von Siemens sind besonders für Kritische Infrastrukturen (Kritis) und sehr große Überwachungsflächen geeignet.
Foto: Siemens Smart Infrastructure
Die neuen Ansaugrauchmelder von Siemens sind besonders für Kritische Infrastrukturen (Kritis) und sehr große Überwachungsflächen geeignet.

Brandschutz

Ansaugrauchmelder für Kritis und große Flächen

Siemens stellt zwei neue Ansaugrauchmelder vor, die besonders für Kritische Infrastrukturen (Kritis) und sehr große Überwachungsflächen geeignet sind.

Siemens stellt die beiden neuen Ansaugrauchmelder (Aspirating Smoke Detector: ASD) FDA261 und FDA262 vor, die sich für weitflächige Brandschutzinstallationen mit besonders hohen Anforderungen wie für Kritis eignen. Dies können beispielsweise große Rechenzentren, Hochregal-Lager oder industrielle Fertigungsstätten sein. Pro Messkammer ist eine Rohrlänge von bis zu 1.200 m realisierbar. Bei Installationen der Klasse A mit höchster Empfindlichkeitsanforderung werden mit einem einzigen ASD+-Melder bis zu 3.000 m² erfasst. Die Inbetriebnahme erfolgt durch den Techniker einfach per ASD Connect App, wobei alle Informationen digital via Cloud zur Verfügung stehen.

Ansaugrauchmelder besonders für den Einsatz bei Kritis geeignet

Die Energiewende und Digitalisierung bringe Veränderungen mit sich, wie beispielsweise die Nutzung von Lithium-Ionen-Batterie-Energiespeichern. Dies fordere auch einen anderen Blick auf den Brandschutz ein, sagt Dominique Keis, Segmentleitung Portfolio Safety bei Siemens Smart Infrastructure, Deutschland. ASD leiste dem Schutz der Infrastruktur mit seinen neuen Herausforderungen Folge.

Die neuen ASD+-Melder lassen sich nahtlos in Brandschutzsysteme von Siemens integrieren und kommunizieren direkt und intelligent als adressierbare Geräte über das Siemens FDnet ohne zusätzliche Hardwarekosten oder Verdrahtung für I/O-Karten. So bietet der Melder neue Möglichkeiten für die Nutzung digitaler Services.

Frühestmögliche Detektion in jeder Umgebung – auch bei große Flächen

ASD+ nutzt die verbesserte Dual-Wellenlängen-Technologie für eine frühestmögliche Detektion und maximale Immunität gegen Falschalarme. Dank intelligenter Auswertung, Bestimmung der Größe und Konzentration der Partikel ergibt sich eine zuverlässige Unterscheidung zwischen Rauch-, Staub- und Dampfpartikeln. Dadurch bietet man seinen Kunden eine Vergütungsgarantie für Falschalarme an. Die ASD+-Produkte haben einstellbare Alarmschwellen (0,003 bis 20 %/m) und bieten maximale Flexibilität, um die Anforderungen jeder Anwendung zu erfüllen. Cloud-basierte Datenanalyse von Alarmstufen und Störungen sowie der Report des Verschmutzungsgrades ermöglichen detaillierte Einblicke in den Zustand des Systems, um die Betriebssicherheit fortlaufend zu optimieren.

Die neuen Produkte spiegeln das Engagement von Siemens für Nachhaltigkeit über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg wider. Sie sind modular aufgebaut, sodass Detektionseinheit und Lüfter einfach und ohne Neukonfiguration ausgetauscht werden können.

Foto: Securiton Deutschland

Unternehmen

50 Jahre Ansaugrauchmelder von Securiton

Seit 50 Jahren gibt es bereits Ansaugrauchmelder von Securiton. Im April kommt jetzt ein neuer Melder für raue Umgebungen auf den Markt.

Foto: Securiton

Securiton

Modernisierte Ansaugrauchmelder

Bei vielen Ansaugrauchmeldern bedeutet eine Modernisierung durch Austausch der Auswerteeinheit eine aufwändige Anpassung der Ansaugrohrnetze. Nicht so mit dem Securiras ASD 535: jede bestehende Ansaugleitung kann hier übernommen werden, eine Änderung der Rohrführung ist nicht erforderlich.

Foto: VERC

Xtralis

Ansaugrauchmelder für Fahrzeugtestkabinen

Xtralis Vesda VLP und VLC Ansaugrauchmelder sorgen im Ricardo Vehicle Emissions Research Centre (VERC) für eine zuverlässige Raucherkennung mit Frühwarnfunktion.

Foto: Wagner

Wagner

Neuer Ansaugrauchmelder verfügbar

Wagner stellt den neuen Ansaugrauchmelder Titanus Fusion vor. Dank seines großen Planungsspielraums kann der Melder verschiedenste Anwendungsbereiche bis 4.000 Quadratmeter überwachen.