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IPS-Bereichsleiter Peter Treutler (links) und Peter Guan, General Manager DACH von Hikvision, besiegelten auf der Security 2016 die Technologiepartnerschaft ihrer Unternehmen.

IPS & Hikvision

Enge Partnerschaft für maximale Freiheit

Der Videoüberwachungsmarkt verlangt seit Jahren zunehmend nach integrierten Gesamtlösungen. Die zum Teil hochkomplexen Kundenanforderungen können oft nur durch den kombinierten Einsatz von Produkten verschiedener Hersteller erfüllt werden. IPS Intelligent Video Analytics legt den Fokus deshalb auf langfristige Partnerschaften mit kompetenten Technolgiepartnern.

Jüngste Meilensteine dieser Strategie waren zuletzt im September auf der Security in Essen zu sehen. Dort wurde nicht nur das komplette Portfolio an IPS Videoanalysen am eigenen Stand vorgestellt, sondern auch bei zahlreichen weiteren Videomanagement- oder Kameraherstellern, wie Milestone, Seetec und Hikvision. Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Start einer neuen Technologiepartnerschaft mit dem Hersteller von Videoüberwachungslösungen Hikvison verkündet. Das Partnerschaftskonzept, das unter anderem auch dazu beiträgt, IPS Videoanalysen einem breiteren Nutzerkreis zugänglich zu machen, ist für den Münchner Softwarehersteller keineswegs neu. So sind dessen ausgewählte Videoanalysen bereits seit 2012 für den Betrieb auf der Axis Camera Application Platform verfügbar.

Der Mehrwert für den Kunden liegt laut Unternehmen auf der Hand: Videoanalysen mit vollem Funktionsumfang können so dezentral und ressourcenschonend auf Endgeräten wie Kameras oder Video-Encodern betrieben werden. Aber auch server-basierte Videoanalysen können seit letztem Jahr auf einfache Weise in Fremdsysteme integriert werden. Den Schlüssel hierzu bietet der IPS Analyticsmanager, der dieses Jahr erstmals auch auf der Security zu sehen war. Die web-basierte Plattform ermöglicht eine einfache Integration von IPS Videoanalysen in Videomanagementsysteme anderer Hersteller. So kann der Nutzer, unabhängig von Plattformund Kamerahersteller, IPS Videoanalysen in seinem bestehenden System nutzen und so beispielweise Metadaten für eine forensische Suche sowie Bildeinblendungen nach Ereignissen erhalten.

Geringer Aufwand für Systemintegratoren

Peter Treutler, Bereichsleiter bei IPS, erklärt die Strategie dahinter: „Bis vor ein paar Jahren konnten unsere Analysen ausschließlich in Verbindung mit unserem IPS Videomanager genutzt werden. Das war vor allem für Kunden, die bestehende Systeme anderer Hersteller mit IPS Videoanalyse intelligent aufwerten wollten, ein Problem. Die Portierung unserer Videoanalysen auf die Axis Kamera-Plattform war für uns nur der erste Schritt, um uns von dieser Restriktion zu lösen.

Weitere Plattformen werden folgen. Mit dem IPS Analyticsmanager können wir nun auch server-basierte Analysen in Fremdsysteme integrieren und dem Kunden so maximale Freiheit bei der Gestaltung seiner individuellen Videoüberwachungslösung bieten.“ Durch die gelebten Technologiepartnerschaften mit zahlreichen führenden Videomanagementherstellern wird der Integrationsaufwand für den Systemintegrator oder Endkunden sehr gering gehalten: So wurde für die Konfiguration der IPS Videoanalysen eine intuitive Weboberfläche entwickelt und jede weitere Bedienung beziehungsweise Alarmbearbeitung kann der Nutzer in seiner gewohnten Benutzeroberfläche durchführen.