Elektro- und Lichtplaner sowie Installateure und Integratoren finden auf der Fachmesse alles, was sie für ihre tägliche Arbeit benötigen.
Foto: Leipziger Messe, Martin Klindtworth

Veranstaltungen

Fachmesse für umfassende Gebäudetechnik

Ob Smart-Home-Systeme, Sicherheitskonzepte oder die Einbindung erneuerbarer Energien: Die efa 2019 deckt vom 18. bis 20 September in Leipzig all diese Bereiche ab.

Die elektrotechnische Planung eines Gebäudes bietet immer mehr Möglichkeiten, für individuelle Anforderungen intelligente Lösungen zu finden. Umso wichtiger ist es für Elektro- und Lichtplaner, am Puls der Zeit zu sein – auch vor dem Hintergrund neuer Normen und Richtlinien.

Auf der efa in Leipzig laufen vom18. bis 20. September 2019 all diese Fäden zusammen. Als Fachmesse für Elektro-, Gebäude-, Licht- und Energietechnik informiert sie über zukunftsweisende Trends, innovative Lösungen und aktuelle Fachthemen.

Zahlreiche Unternehmen und Systemhersteller präsentieren ihre Produkte auf der Fachmesse. Zu den Ausstellern gehören unter anderem ABB, Albrecht Jung, Assa Abloy, Brumberg, Dehn + Söhne, Gira, Gustav Hensel, Hager, Kaiser, Mennekes, OBI Bettermann, Schneider Electric, Regiolux, Rehau, Siemens, Spelsberg, Steinel, Theben und Trlux. Insgesamt sind mehr als 200 Aussteller aus allen Bereichen der Elektro- und Gebäudetechnik vertreten.

Neue Möglichkeiten in der Gebäudetechnik

Die rasante Zunahme von Erzeugungsanlagen, die in das Niederspannungsnetz einspeisen – allen voran die Photovoltaik-Anlagen – bringt eine erhebliche netz- und systemtechnische Relevanz mit sich. Ihr Anteil an der Stromversorgung wächst zunehmend. Zur Sicherstellung der Netzstabilität für die elektrische Energie-Versorgung legen die neuen Anwendungsregeln VDE-AR-N 4105 und VDE-AR-N 4110 neue technische Anforderungen für den Anschluss von Erzeugungsanlagen fest.

Mit der Junelight Smart Battery bietet etwa Siemens erstmals einen Batteriespeicher zur Speicherung und Nutzung von eigenerzeugtem Strom an, der speziell auf die Anforderungen in privaten Eigenheimen ausgelegt ist. Der Lithium-Ionen-Speicher vereint Funktionen für ein intelligentes und sicheres Energiemanagement mit einem modernen Design. Eigenheimbesitzer können damit den maximalen Anteil ihrer eigenerzeugten Energie, beispielsweise aus Photovoltaik-Anlagen, für den Eigenverbrauch nutzen, ihre Energiebezugskosten minimieren und CO2-Emissionen nachhaltig senken.

Systeme für mehr Sicherheit im Gebäude

Große Gebäude wie Mehrfamilienhäuser oder öffentliche und gewerbliche Objekte stellen hohe Anforderungen an die Sicherheit der Bewohner und Gebäudenutzer. Gleichzeitig ist ein wirksamer Schutz vor unbefugten Eindringlingen erforderlich. Assa Abloy bietet mit dem „Mediator“ eine Lösung, die sowohl im Objektbereich als auch bei Eingangstüren von Mehrfamilienhäusern für hohen Einbruchschutz und Sicherheit im Gefahrenfall sorgt. Das selbstverriegelnde Fluchttürschloss mit elektrischem Türöffner ist VdS-geprüft und für Feuer- und Rauchschutztüren sowie für Türen in Rettungswegen zugelassen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der bauliche Brandschutz. Die Ausbreitung eines Brandes über Kabeltrassen kann erhebliche Schäden verursachen. Deswegen unterliegen diese Bauabschnitte den strengen Anforderungen der Leitungsanlagenrichtlinie (LAR) – ein wesentliches Element von Brandschutzkonzepten. Das Rehau-Brandschutzkanalsystem „Rauthermo“ ist ein nach DIN 4102 klassifiziertes Bauteil und erfüllt laut Hersteller in vollem Umfang sämtliche bauaufsichtlichen technischen Regeln. Insbesondere schafft es die Voraussetzungen für den sicheren Einbau von Leitungsanlagen in lebensrettenden Flucht- und Rettungswegen.

Im Forum Innovation widmet sich der Planertag am 18. September 2019 zahlreichen aktuellen Themen, die für Planer von Bedeutung sind. Im Fokus stehen das Trendthema Building Information Modeling (BIM) sowie aktuelle Normen und Anwendungsregeln im Bereich der Elektromobilität. Darüber hinaus wird ein modulares Lehmklima-Direktheizsystem vorgestellt und die Sanierung der Elektroinstallation im Bestand ausführlich behandelt.