Mit den neuen Fortschritten bei Lebenderkennung und Performance bieten Biometrielösungen wie Fingerabdruck-Authentifizierung eine einzigartige Kombination aus Anwenderfreundlichkeit, Verfügbarkeit und hoher Sicherheit in der physischen Zutrittskontrolle
Foto: HID Global

Biometrie

Neue Biometrielösungen für physische Zutrittskontrolle

Verbesserte Biometrielösungen zur Nutzerauthentifizierung werden zukünftig vermehrt in der physischen Zutrittskontrolle eingesetzt. Davon ist HID Global überzeugt.

Mit Biometrielösungen kann in der physischen Zutrittskontrolle die „wahre Identität“ einer Person überprüft werden. Das Hinzufügen des „menschlichen Elements“ zu traditionellen Authentifizierungsmethoden bedeutet ein deutliches Plus an Sicherheit. Die Faktoren „Wissen“ mit Passwort oder PIN und „Besitz“ mit ID-Karte oder Authentifizierungs-Token werden dabei um den Faktor „Eigenschaft“ mit Fingerabdruck oder Gesicht erweitert.

Sicherheit durch Biometrielösungen in der physischen Zutrittskontrolle

Obwohl sich die Authentifizierung per Fingerabdruck in zahlreichen Consumer-Anwendungen bereits bewährt hat, wird sie in Unternehmen noch eher zögerlich genutzt. Der Hauptgrund hierfür ist die Anfälligkeit der Lösungen für Spoofing und Hacking. Für Betrüger war es bislang zu einfach, einen Fingerabdruck zu fälschen und die Lesegeräte damit zu überlisten. Moderne Biometrielösungen bieten aber eine deutlich höhere Sicherheit, vor allem durch Verbesserungen bei der Erfassung der Fingerabdruckbilder und die Implementierung der Lebenderkennung.

Die sichere Nutzung des Fingerabdrucks hängt entscheidend von der Qualität der Erkennung ab. Marktführend sind dabei Sensoren, die auf einer multispektralen Bildgebungstechnologie basieren. Sie verwendet verschiedene Lichtspektren, um Informationen sowohl von der Hautoberfläche als auch von tieferen Hautschichten zu erfassen.

Ein solcher Sensor scannt auch dann Daten, wenn der Hautkontakt aufgrund von schwierigen Umgebungsbedingungen wie Wasser oder Schmutz auf dem Finger beeinträchtigt ist. Die Multispektral-Sensoren eignen sich für Menschen mit normalen, feuchten, trockenen oder verletzten Fingern und können auch bei Sonnenlicht, Nässe und Kälte problemlos genutzt werden.

Lebenderkennung erhöht Integrität der biometrischen Authentifizierung

Die multispektrale Technologie ist auch die Grundlage für die Lebenderkennung, also die Fähigkeit zu bestimmen, dass die biometrischen Daten, die der Fingerabdruckleser erfasst, von einer echten, lebenden Person stammen und nicht von einer Plastik-Fälschung oder anderen künstlichen Kopien. Für den stärkeren kommerziellen Einsatz biometrischer Lösungen ist die Lebenderkennung von entscheidender Bedeutung, um das Vertrauen in die Integrität der biometrischen Authentifizierung zu erhöhen.