BDD

Rechtsanwälte schätzen Detektivarbeit

Die repräsentative Erhebung des Bundesverbandes Deutscher Detektive bei seinen Mitgliedern zum Wirtschaftsjahr 2011 hat ergeben, dass Rechtsanwälte bei ihrer anwaltlichen Tätigkeit zunehmend mit fach- und sachkundigen Detektiven vertrauensvoll zusammenarbeiten.

War dies im Jahr 2010 noch zu zwölf Prozent aller Detektivaufträge der Fall, so stieg diese Zahl im Wirtschaftsjahr 2011 immerhin auf 18 Prozent. Durch die Unsicherheiten aufgrund der Euro-Krise gingen die Aufträge aus dem unmittelbaren Bereich der Wirtschaft im Jahr 2011 um rund vier Prozent zurück.

Dieser Rückgang wurde aber durch den Anstieg der Aufträge von Anwälten um sechs Prozent wieder ausgeglichen, so dass die Zahl der Detektivaufträge, die mittel- und unmittelbar aus der Wirtschaft kommen, mit rund 70 Prozent konstant geblieben ist. Etwa 77 Prozent der Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Detektive erwarten für das Wirtschaftsjahr 2012 trotz der derzeit noch ungelösten Euro-Krise ein gegenüber dem Jahr 2011 gleiches Umsatzvolumen.

Erfreulich für die deutsche Wirtschaft stellt sich die Entwicklung im Bereich des Mitarbeiterverhaltens in den Unternehmen dar. Waren im Jahr 2010 noch fast zwei Drittel der unmittelbar aus der Wirtschaft kommenden Aufträge auf des Verhalten von Mitarbeitern ausgerichtet, sank diese Zahl im Jahr 2011 auf rund 55 Prozent, was einem Prozentsatz von 28 Prozent aller Detektivaufträge entspricht.

Von Bedeutung ist nach wie vor die hohe Aufklärungsquote aller Detektivaufträge mit etwa 61 Prozent. Dies ist ein sehr gutes Ergebnis, das jedem Vergleich aus anderen Bereichen standhält.

Foto: Pixelio.de/ Siegfried Fries

Detektive

Höhere Aufklärungsquote als bei Behörden

Die Aufklärungsquote des Detektivgewerbes braucht einen Vergleich mit der Aufklärungsquote von staatlichen Strafverfolgungsbehörden nicht zu scheuen. Dies zeigen Ergebnisse der Mitgliederbefragung, die der Bundesverband Deutscher Detektive (BDD) durchgeführt hat.

Foto: Thorben Wengert/Pixelio

Bundesinnenministerium

Polizeiliche Kriminalstatistik 2012 vorgestellt

Abermals unter sechs Millionen Straftaten und weniger Tatverdächtige – das ist kurz zusammengefasst das Ergebnis der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2012. Der Bundesinnenminister und der Vorsitzende der Ständigen Konferenz der Innenminister und -senatoren der Länder haben die Zahlen jüngst vorgestellt.

Foto: Pixelio.de/ Siegfried Fries

BDD

Selbstverpflichtung zur Qualitätssicherung

Mit der Selbstverpflichtung des Bundesverbandes Deutscher Detektive (BDD) e.V. zur Sicherstellung der Qualität detektivischer Dienstleistungen erfüllt der Verband auch die Auflagen der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

Foto: KPMG

Mitarbeiterkriminalität

Schattenkonten und Geldkoffer

Wirtschaftskriminalität hat erhebliche Auswirkungen. Ihr Schaden für die deutsche Volkswirtschaft lag nach Angaben des Bundeskriminalamtes im vergangenen Jahr bei 4,6 Milliarden Euro. Die Dunkelziffer wirtschaftskrimineller Delikte wird auf 80 Prozent geschätzt.