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Foto: Securiton Deutschland
Eine halbe Million Drohnen gibt es geschätzt in Deutschland. Seit Anfang 2021 gelten hierzulande strengere Regeln. Entsprechende Bedeutung hat deren Ortung.

Perimeterschutz

So werden Drohnen schon vor dem Start geortet

Bei der Ortung von Drohnen unterstützen erprobte Systeme: Das kleinste passt in einen unscheinbaren Koffer und meldet Drohnen im Umkreis von zwei Kilometern.

Seit Jahresbeginn 2021 gelten für ihren Einsatz schärfere Verordnungen, entsprechend steigt auch die Bedeutung deren Ortung. Doch nach wie vor schmuggeln Kriminelle mit Drohnen unerlaubte Gegenstände ins Gefängnis, legen den Flugverkehr lahm und spionieren Industriewerke oder Personen aus.

Mobiler Drohnenjäger mit Rundum-Blick

Handlich, leistungsstark und autark ist der mobile Drohnenjäger „SecuriLocate Drone Wingmann Pro“ von Securiton Deutschland. Er entdeckt Flugobjekte oder Fernbedienungen bereits, wenn der Pilot sie einschaltet. Weil Drohnen über Funk mit der Fernsteuerung verbunden sind, können Peilantennen die Sendesignale abfangen und beide Positionen orten. „Im Gegensatz zum Radar hat das Drohnendetektionssystem keinen blinden Bereich und deckt die Umgebung komplett ab“, sagt Jochen Geiser, Produktmanager Mobiler Objektschutz bei Securiton Deutschland. Eine dazugehörige App visualisiert Standorte, Entfernungen, Alarmzonen und Bedrohungslevel auf mobilen Endgeräten. Ihre intuitive Oberfläche gewährleistet die sichere Bedienung – auch in stressigen Situationen. So können etwa die Standorte an Kontaktpersonen weitergeleitet werden, um Sicherheitsverantwortliche zu informieren und Interventionen einzuleiten.

Neues EU-Drohnenrecht zur Abwehr von Drohnen

Das neue EU-Drohnenrecht hält Regularien bereit, die bei richtiger Umsetzung in die Praxis die Detektion und Abwehr unkooperativer Drohnen verbessern können.
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Gefahren besser verstehen – Ortung erleichtern

Jede Drohne hat eine Art Fingerabdruck, der ebenfalls per Funk übertragen wird. Mit einer Datenbankabfrage stellen Detektionssysteme Marke und Modell fest. Dabei hilft künstliche Intelligenz: Drohnen-Signale und ihre Muster werden über ein spezielles Verfahren abgeglichen. Um stets die neuesten Gefahren und Modelle erkennen zu können, wird es fortlaufend aktualisiert. „Wenn ich weiß, wie groß das Fluggerät und seine Traglast sind, kann ich die Gefährdungslage besser einschätzen: Eine kleine Drohne schmuggelt vielleicht Drogen. Aber ein Schwergewicht könnte größere Gefahren an Bord haben“, erklärt Geiser. So kann ein Nutzer Gegenmaßnahmen ergreifen: Werden etwa illegale Transportgüter über einer Justizvollzugsanstalt abgeworfen, genügt es, die Türen zu schließen, und ein Wärter sammelt das Corpus Delicti auf.

Bis zu 16 Stunden scannt der Wingmann Pro ununterbrochen die Umgebung – und hält damit in den Händen von Bodyguards exponierter Persönlichkeiten oder auf Patrouille einen langen Arbeitstag durch. Er schützt zudem vor unerwünschter Beobachtung aus der Luft. Das System funktioniert im Innen- und Außenbereich und sogar bei witterungsbedingt schlechter Sicht. Auch für Veranstaltungen eignet sich das Gerät im portablen Kofferformat.

Private Drohnen häufig ohne Versicherungsschutz

Nach Ergebnissen der aktuellen helden.de Befragung fliegen in Deutschland fast acht Prozent mit ihren Drohnen ohne entsprechenden Versicherungsschutz.
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Stationär, fahrzeuggestützt oder mobil

Securiton Deutschland ist Spezialist für umfassende Lösungen zum Detektieren, Klassifizieren, Lokalisieren, Verifizieren und Abwehren von ferngesteuerten und autonom über Wegpunkte fliegende Drohnen. Vom tragbaren Gerät bis zur All-in-One-Lösung werden die Systeme und Prozesse bei Bedarf auch mehrstufig aufgebaut, auf einer 2D- oder 3D-Plattform abgebildet und sind jederzeit skalierbar. Zur Auswahl stehen Reichweiten bis zu 14 Kilometer und für Airports sogar bis 50 Kilometer. Kameraverfolgung und KI-Bildanalyse runden den Funktionsumfang ab. Entwickelt und made in Germany, sichern die Systeme von Securiton Deutschland Privatanwesen, Unternehmenssitze, industrielle und kommunale Liegenschaften, Areale von Energieversorgern, Bahnanlagen, Justizvollzugsanstalten und Hubschrauberlandeplätze. Für militärische Aufgaben gibt es eine eigene Lösung.

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Foto: Securiton Deutschland Der mobile Drohnenjäger „Securi Locate Drone Wingmann Pro“ meldet Drohnen im Umkreis von zwei Kilometern innerhalb kürzester Zeit.
Missbräuchlich verwendete Drohnen stellen eine Gefahr für den Luftverkehr dar.
Foto: Vereinigung Cockpit

Drohnen

Neues EU-Drohnenrecht zur Abwehr von Drohnen

Das neue EU-Drohnenrecht hält Regularien bereit, die bei richtiger Umsetzung in die Praxis die Detektion und Abwehr unkooperativer Drohnen verbessern können.

Foto: DJI

Flir/DJI

Wärmebildkameras für kommerzielle Drohnen

Ende 2015 hat Flir in San Francisco eine strategische Kooperation mit DJI Innovations bekanntgegeben, einem Hersteller für einfach zu fliegende Drohnen. Im Rahmen dieser Kooperation sollen luftgestützte Wärmebildgebungslösungen für kommerzielle Drohnennutzer bereitgestellt werden. Das erste Ergebnis dieser Zusammenarbeit ist die neue DJI Zenmuse XT.

Von Drohnen geht eine Gefährdung aus, denn sie sind auch zur Spionage geeignet.
Foto: Fraunhofer

Verbände

ASWN-Seminar zur Gefährdung durch Drohnen

Die Gefährdung durch den Einsatz von Drohnen wächst. Zum Schutz sensibler Bereiche müssen entsprechende Schutzkonzepte erarbeitet werden.

Foto: NürnbergMesse

U.T.SEC 2018

Fachmesse zu Drohnen und Sicherheit

Im Messezentrum Nürnberg findet vom 7. bis 8. März 2018 die U.T.SEC statt. Die Fachmesse mit Konferenz widmet sich dem Schwerpunkt Sicherheit durch und vor unbemannten Technologien wie Drohnen.