Geldautomaten sind häufig Opfer von Sprengungen: EAM verringern den Druck der Explosionswelle und minimieren Schäden im Umfeld.
Foto: Secu/Henning Prill

Mechanische Sicherheit

Verbesserter Sprengschutz für Geldautomaten durch EAM

Energieabsorbierende Module (EAM) schützen die in Geldautomaten verbauten Tresore effizienter vor Sprengstoffangriffen und minimieren Schäden im Umfeld.

Die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen steigt wieder deutlich, deshalb ist ein verbesserter Sprengschutz für die Geräte mittels energieabsorbierender Module (EAM) ratsam. Mehr als 350 Fälle zählte die Polizei 2018 in Deutschland. Ein Plus von etwa 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dabei ist bei einer einzelnen Sprengung ein Sachschaden von mehr als einer Million Euro entstanden. Immer häufiger werden Geldautomaten mit Festsprengstoff gesprengt. Die Täter schrecken selbst vor Angriffen auf Exgas-geprüfte Systeme nicht zurück.

EAM-Entwicklung in Zusammenarbeit Geldautomatenhersteller

Ein neuartiges Produkt, entstanden in Kooperation zwischen Secu Sicherheitsprodukte GmbH und Geldautomatenhersteller Diebold Nixdorf, kann diese Serie stoppen: Die neu entwickelten energieabsorbierenden Module (EAM) schützen die in Geldautomaten verbauten Tresore vor Gasangriffen wie Angriffen mit Festsprengstoff und reduzieren das Gefahrenpotenzial rund um den Geldautomatenbereich.

VdS hat das EAM für Geldautomaten bereits geprüft

Der Verband der Sachversicherer (VdS) hat die neuen EAM bereits geprüft: Das Gutachten bescheinigt für den getesteten Geldautomaten-Typen, dass diese Nachrüstmaßnahme eine erfolgreiche Sprengung verhindert sowie die Gefahren von Verletzungen bei Menschen und Beschädigung der Bank-Einrichtung mindert. Durch die EAM-Nachrüstung schaffen Banken so deutlich höhere Sicherheit für Menschen und Werte. Denn bei den Angriffen handelt es sich nicht nur um einen Angriff auf das jeweilige Geldinstitut, auch Anwohner und Passanten sind gefährdet.

Den Druck der Explosionswelle verringern und minimieren Schäden im Umfeld

Die handlichen Module werden im Inneren des Tresors platziert und verringern den Druck der Explosionswelle deutlich. Gleiches gilt für die Kurve der Druckschwingung. Die neuen EAM wurden erfolgreich mit 150 g Festsprengstoff und 140 l Gasgemisch getestet. Dieses bedeutet gegenüber den von der Norm geforderten Werten eine signifikante Erhöhung des Schutzes – damit die Zahl der Geldautomaten-Sprengungen in Zukunft hoffentlich wieder deutlich sinkt.

Foto: Secu

Secu/Stacke

EAM-Kit schützt Geldautomaten vor Sprengung

Allein in Nordrhein-Westfalen haben Bankräuber 2015 rund 50 Geldautomaten gesprengt. Ein neuartiges Produkt der Secu Sicherheitsprodukte GmbH und der Stacke GmbH kann diese Serie stoppen.

Foto: Secu Sicherheitsprodukte

Secu Sicherheitsprodukte

Sprengschutz für Geldautomaten

Die Secu Sicherheitsprodukte GmbH ist ein seit 20 Jahren weltweit etablierter Hersteller von hochwertigen, zertifizierten elektronischen und mechanischen Schlössern. Zudem produziert das Unternehmen Sprengschutz für Geldautomaten.

Die Volksbank der Ortschaft Vehlefanz in Brandenburg nach der Sprengung des Geldautomaten im Juni 2015: Da die Automaten häufig in Foyers oder Schalterhallen aufgestellt sind, ist aufgrund der Druckwelle mit schweren Schäden am Gebäude zu rechnen.
Foto: Dirk Ingo Franke

Sicherheitskonzepte

Herausforderung für Banken: Sprengung von Geldautomaten

Banken sind sich der Gefahren von Angriffen auf Geldautomaten meist bewusst. Dennoch kommt es immer häufiger zu erfolgreichen Sprengungen.

Secu

Explosionsschutz und energieabsorbierende Module

Die Secu Sicherheitsprodukte GmbH hat zum Schutz der Geldwerte und der Umgebung von Geldautomaten neue energieabsorbierende Module entwickelt. Diese werden anlässlich der Security präsentiert.