Image
titelthema_winkhaus_blue smart.jpeg
Foto: Winkhaus
Das elektronische Zutrittssystem Bluesmart  hat sich im Alltag öffentlicher Einrichtungen dank seiner Anpassungsfähigkeit bewährt. Das passive, schlüsselbetätigte System kommuniziert seine Daten mittels virtuellen Netzwerks.

Schließsysteme

Elektronische Zutrittssysteme sind anpassungsfähig

Öffentliche Bauten benötigen Zutrittssysteme, die durch ihre Anpassungsfähigkeit punkten. 

In vielen öffentlichen Gebäuden regeln noch immer mechanische Schließanlagen den Zutritt, obwohl es elektronische Zutrittssysteme gibt, die wesentlich anpassungsfähiger sind. Erhebliche Kosten bei Schlüsselverlust und bei Umstrukturierungen oder Erweiterungen sind beim Einsatz von mechanischen Schließanlagen die Folge. Elektronische Zutrittssysteme dagegen schenken Flexibilität und punkten mit geringen Betriebskosten. Doch findet sich damit für jedes Objekt eine passende Lösung?

Das Angebot elektronischer Schließanlagen ist groß und vielfältig. Leistungsfähige Systeme können neben der Zutrittsorganisation auch administrative Aufgaben erfüllen und beispielsweise die Haustechnik, das Parkplatzmanagement oder die Kantinenabrechnung unterstützen. In einem überschaubaren Gebäude lässt sich eine elektronische Schließanlage meist ganz einfach integrieren. Schwieriger wird es bei komplexen Liegenschaften an unterschiedlichen Standorten mit Gebäuden, die manchmal sogar aus unterschiedlichen Jahrhunderten stammen.

Individuelle Lösungen 

Geeignete Technologien verfügen über ein breites Programm, das vielfältige Möglichkeiten eröffnet, individuell auf das Objekt zugeschnittene Konzepte zu realisieren. Ein solches System ist die von Winkhaus entwickelte Zutrittsorganisation Bluesmart. Viele Städte und Kommunen in Deutschland und Europa nutzen bereits die intelligente Lösung von Winkhaus.  Auch das Bundeskanzleramt in Berlin ist damit ausgestattet.

Dieses Schließsystem verknüpft auf innovative Weise die Vorteile von Offline- mit dem Nutzen von Online-Lösungen. Denn es kommuniziert in einem virtuellen Netzwerk. Damit steigert sie die Effizienz von elektronischen Schließsystemen und unterstützt den wirtschaftlichen Gebäudebetrieb.

Maximaler Komfort und besonders hohe Flexibilität für den Anwender stehen im Fokus der intelligenten Lösung. Einmalig ist die Kombination als passives, schlüsselbetätigtes System, das seine Daten mittels virtuellen Netzwerks kommuniziert. Die Technologie kann auch in bestehende Systeme wie Gebäudeleittechnik, Zeiterfassung, Kantinenabrechnung oder Alarm- und Energiemanagement eingebunden werden.

Image
titelthema_winkhaus_schluessel.jpeg
Foto: Winkhaus Die elektronischen Bluesmart-Zylinder haben die gleichen Maße wie mechanische Zylinder und brauchen nicht verkabelt zu werden. Daher entfallen beim Umrüsten aufwendige Umbauten von Türen.

Komponenten des elektronischen Zutrittssystems bilden virtuelles Netz

Das virtuelle Netzwerk funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren. Im Gegensatz zu konventionellen Netzen entfallen aufwendige Verkabelungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder störanfällige Funkstrecken. Mit Bluesmart können Schließanlagen mit bis zu 195.000 Komponenten realisiert werden. Dabei ist die Anlage schnell und unkompliziert installiert, denn bei Nutzung dieses virtuellen Netzwerks ist nur der Aufbuchleser konventionell zu verkabeln.

Passiver robuster Schlüssel für hygienisches Türöffnen

Informationen zwischen den elektronischen Zylindern überträgt das System schnell und kabellos. Überträger ist der Bluesmart-Schlüssel. Der aus Hochleistungskunststoff gefertigte Schlüssel ist robust und wartungsfrei und trägt einen RFID-Chip im Inneren, der sowohl programmierte Transaktionen als auch aus Türkomponenten ausgelesene Daten transportiert.

Mit ihm punktet das innovative System auch hinsichtlich der Hygiene. Denn je weniger Kontaktflächen es im Objekt gibt, desto besser. Nutzer können mithilfe des Schlüssels Türen bedienen, ohne beispielsweise einen Knauf berühren zu müssen: Schlüssel in den elektronischen Zylinder einführen und drehen – schon zieht die Falle zurück und die Tür lässt sich öffnen. Darüber hinaus sind die  Schlüssel beständig gegen Desinfektionsmittel und vertragen wegen ihres wasserdichten Gehäuses (IP 68) sogar eine Wäsche.

Kompakte Zylinder für unterschiedlichste Türen

Die elektronischen Türzylinder haben die gleichen Maße wie mechanische Zylinder und brauchen nicht verkabelt zu werden, sodass bei der Installation aufwendige Umbauten von Türen entfallen. Winkhaus gewährleistet übrigens lange Nachliefergarantien für seine Systemkomponenten. So können Anlagen auch Jahre später noch erweitert oder upgegradet werden.

Dank der großen Auswahl im Winkhaus Programm finden sich geeignete Zylinder für die unterschiedlichsten Türen – so zum Beispiel auch für Türen in Bereichen, in denen mit versehentlichen oder absichtlichen Beschädigungen zu rechnen ist, oder auch Türen im Denkmalschutz. Sogar für Liegenschaften und Objekte im entlegenen Außenbereich, die selten begangen werden, hält Winkhaus spezielle Lösungen bereit.

Das Programm umfasst Doppel- und Halbzylinder ohne Knauf, Vorhängeschlösser sowie Zylinder für Spind- oder Schranktüren. Zudem enthält es Knauf-, Doppelknauf- und Knaufhalbzylinder, die anstelle von Schlüsseln auch mit Karten betätigt werden können.

Lange Batteriestandzeiten gewährleisten auf Dauer den zuverlässigen elektronischen Betrieb. Daher ist der Wartungsaufwand sehr gering. Und sollte einmal ein Türzylinder keine eigene elektronische Versorgung mehr haben, bietet Winkhaus aktive Schlüssel, die auch solche Zylinder bedienen können.

Der Ereignisspeicher der Zylinder ist deutlich größer als bei bisherigen Systemen. So können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten 2.000 Schließereignisse mit Datum und Uhrzeit angezeigt werden.

Image
titelthema_winkhaus_stadion.jpeg
Foto: Winkhaus Rheinenergiestadion in Köln: Robuste Lösungen sind gefragt, wo viele Menschen zusammenkommen.

Anpassungsfähige Türzylinder

Das Angebot der Türzylinder ergänzen im Winkhaus-Programm intelligente Türklinken (ETB-IM). Damit lassen sich auch bestehende Anlagen erweitern. Der Beschlag wird werkseitig passend zum Aufmaß vormontiert. Das spart Zeit beim Einbau. Bei Bedarf kann er leicht umgebaut werden, falls verschiedene Türblattstärken und die benötigte Drückerrichtung das verlangen. Zudem ist er kompatibel mit gängigen Innentüren aus Holz, Stahl oder Kunststoff sowie unterschiedlichen Türblattstärken und verschiedenen Einsteckschlössern. Auch Lösungen für Fluchttüren nach EN 179 sind möglich.

Komfortable Anlagenverwaltung

Das umfangreiche Programm eröffnet also viele Möglichkeiten, individuelle Konzepte zu realisieren. Neben den Hardware-Komponenten gehört auch intelligente Software für die Anlagenverwaltung dazu. Zudem unterstützt eine Smartphone-App für iOS den User. Sie ermöglicht durch Berechtigungsvergabe und Programmierung aus der Ferne die Steuerung von Standorten ohne Netzwerkanbindung.

So einfach wie die Bedienung ist auch die Verwaltung einer Bluesmart-Schließanlage. Das System wird mit Hilfe der Winkhaus Verwaltungssoftware Bluecontrol von einem zentralen PC aus gesteuert. Beispielsweise ein verloren gegangener Schlüssel ist damit in wenigen Schritten gesperrt. Auch Änderungen in der Organisationsstruktur lassen sich auf diese Weise leicht und kostengünstig umsetzten. 

Mithilfe des handlichen Programmiergeräts Winkhaus BXP BS werden die einzelnen Anlagenkomponenten programmiert. In seinem Inneren steckt ein Linux-Rechner. Das farbige Display mit Touch-Oberfläche erleichtert die Bedienung. So lassen sich Bluesmart-Schließanlagen komfortabel verwalten. Dazu gehören das Programmieren, Auslesen oder Identifizieren von Komponenten sowie die Rückprotokollierung ausgeführter Transaktionen oder ausgelesener Schließereignislisten aus den Türkomponenten in die Datenbank der Verwaltungssoftware. Damit hat der  Anlagenverwalter jederzeit den aktuellen Status seiner Schließanlage im Blick.

Image
titelthema_winkhaus_beschlag.jpeg
Foto: Winkhaus Clever und flexibel ist der neue elektronische Bluesmart-Türbeschlag ETB-IM für Innentüren.

Editorial

Anpassungsfähig

Liest man sich Pressemeldungen aus der Welt der Sicherheitstechnik durch, stellt man unweigerlich fest, dass das Wort „flexibel“ zum Stammvokabular einer jeden Produktbeschreibung gehört.

Foto: Fastcom

Sicherheit 2011

Anpassungsfähige Vereinzelung von Fastcom

Mit Smacs präsentiert Fastcom auch in diesem Jahr wieder ein außerordentlich variables Personen- und Material-Vereinzelungssystem.

Das neue Zutrittssystem dient dem Infektionsschutz.
Foto: Wanzl

Personenvereinzelung

Zutrittssysteme mit Infektionsschutz

Um im Umgang mit dem Coronavirus Perspektiven zu schaffen, gibt es innovative Lösungen: Zutrittssysteme, die einen Infektionsschutz realisieren.

Das Zutrittssystem Airkey erlaubt den 40 Mitgliedern der Welcome Werkstatt, schnell und unkompliziert die Aufnahme weiterer Zutrittsberechtigter.
Foto: Evva

Schließsysteme

Elektronisches Zutrittssystem für Welcome Werkstatt

Airkey sichert die gemeinnützige Welcome Werkstatt in Hamburg mit einem elektronischen Zutrittssystem und dem Airkey-Cloud Interface.