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Brandfrühesterkennung in Gebäuden

Garantiert rasant alarmiert

Personen- und Sachschutz sind zentrale Ziele jedes Sicherheitskonzeptes. Nur wer Brände schon wenige Sekunden nach ihrem Ausbruch bemerkt, hat ausreichend Zeit, Menschen und Tiere zu evakuieren und Sachwerte zu retten.

Besonders Schwelbrände verursachten Sicherheitsverantwortlichen lange Kopfschmerzen: Sie breiten sich zum Teil über Stunden langsam aus, doch dabei besteht sofort Lebensgefahr. Die Gefahr beginnt also direkt mit der Entstehung eines Brandes.

Sonderlösungen erforderlich

Häufig reichen Punktmelder nicht aus, um die Selbstrettung der Personen im Gebäude wirkungsvoll zu unterstützen und Sachwerte zu schützen. Immer wieder treten Probleme auf, wenn Brände in folgenden Bereichen frühzeitig und zuverlässig zu erkennen sind:

  • Versorgungsschächte an Flughäfen
  • Tunnel für Straßen sowie Eisen- und U-Bahnen
  • Parkhäuser und Tiefgaragen
  • Industriebauten mit besonders wertvollen Gütern, schnell entflammbaren oder explosionsgefährdeten Produkten/Bereichen
  • Räume mit herausfordernden Umgebungsbedingungen wie sehr hohen oder niedrigen Temperaturen (Tiefkühllager), Staub oder aggressiven Gasen
  • Rechenzentren.

Für den konkreten Einzelfall gilt es, ein stimmiges und funktionsfähiges Brandmeldekonzept zu entwickeln. Sonderbrandmeldetechnik schafft hier Abhilfe: In Normen geregelte Systemtechnik sowie Videosysteme mit Software zur automatischen Erkennung von Feuer und Rauch rücken die Detektion eines Brandes immer näher an den Zeitpunkt des Ursprungs heran.

Temperatursensorkabel als Langstreckenmelder

Temperatursensorkabel gelten als wirksame Lösung zum Beispiel für Tunnel, Parkhäuser oder Versorgungsschächte. Auf einer Kabellänge von bis zu 2.000 Metern werden in Abständen zwischen zwei und zehn Metern mit bis zu 250 Sensoren Veränderungen von Umgebungswärme oder Infrarotstrahlung zuverlässig und sekundenschnell erkannt – entweder wenn absolute Werte überschritten werden oder Temperaturschwankungen auftreten.

Die VdS-Zulassung für die Klassen A1, A2, B und C nach EN 54-20 bilden die Grundlage für den Einsatz sowohl in Bereichen mit eher niedrigem Gefahrenpotenzial als auch in Objekten mit erheblichem Risikopotenzial.

Ansaugrauchmelder für präzisen Zugriff

Der große Abstand zwischen Boden- und Deckenfläche, beispielsweise in Hochregallagern, stellt eine enorme Herausforderung für die frühestmögliche Erkennung von Rauch- und Feuerentwicklungen dar. Ansaugrauchmelder lassen sich hier unter schwierigsten und unterschiedlichsten Bedingungen einsetzen:

Ob hohe Feuchtigkeit (Dampfbäder), extrem niedrige Temperaturen (Tiefkühlhäuser), schwer zugängliche oder sabotagegefährdete Bereiche – überall detektieren Ansaugrauchmelder zuverlässig, jeweils optimal eingestellt auf die Umgebungsbedingungen mit unterschiedlichster Ansprechempfindlichkeit.

Bestandteil ist ein hochentwickelter Rauchsensor, die LVSC-Kammer („Large Volume Smoke Chamber“) arbeitet mit einer High-Power-LED zusammen. Sehr gutes Langzeitverhalten, lange Lebensdauer und hohe Resistenz gegen Verschmutzung beschreiben neueste Gerätegenerationen.

Intelligente Videoanalyse

Eine ergänzende, über Normenvorgaben hinausgehende Möglichkeit der Brandfrühesterkennung bietet Videotechnik mit Feuer- und Raucherkennungssoftware (Bildanalysemodule) zur deutlichen Erhöhung des Sicherheitsniveaus. Mit diesem Zusatztool erkennen Videokameras typische Muster von Feuer oder Rauch und geben sofort Alarm.

Moderne Algorithmen können zuverlässig zwischen normalen Abgasen und Rauch, zum Beispiel in Tiefgaragen oder Tunneln, unterscheiden. Besonders in Räumen, in denen es zu keiner oder nur sehr geringer Luftzirkulation kommt, arbeitet die Software sehr zuverlässig. Dies ist etwa in zugangsgeschützten IT-Rechenzentren der Fall. Dank intelligentester Videoanalytik werden in Bildern von analogen oder digitalen Kameras kleinste Veränderungen bemerkt, die dem menschlichen Betrachter auf den ersten Blick gar nicht auffallen.

Markus Strübel, Leiter Marketing der Securiton GmbH

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Brandfrühesterkennung

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Anspruchsvolle Umgebungsbedingungen, wie große Feuchtigkeit, extreme Temperaturen, große Raumhöhen und schwer zugängliche, staubige oder sabotagegefährdete Areale, bringen punktförmige Rauchmelder an ihre Leistungsgrenzen.

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