Wärmebildkameras für den Perimeterschutz

Kostenvorteile nutzen

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Wärmebildsysteme

Eine noch relativ neue Technik für klare Sicht in völliger Dunkelheit und bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen ist die Wärmebildtechnologie. Hierbei „sieht“ eine Infrarotkamera die thermische Energie, die von einem Objekt abgestrahlt wird. Wärmebildkameras generieren aus dieser unsichtbaren Infrarot- oder Wärmestrahlung klare Bilder. Basierend auf Temperaturunterschieden zwischen verschiedenen Objekten können Wärmebildsysteme ein gestochen scharfes Bild erzeugen, auf dem auch kleinste Details deutlich dargestellt werden. Das System arbeitet gleichermaßen bei Tag und bei Nacht.

Die meisten Wärmebildkameras von Flir Systems beinhalten einen Vanadium-Oxid-Detektor. Er erzeugt nicht nur Wärmebilder von hoher Qualität, sondern ist auch völlig wartungsfrei, da er keinerlei bewegliche Teile besitzt. Außerdem benötigt die Wärmebildtechnologie keine zusätzliche Beleuchtung – und deswegen fallen auch keine regelmäßigen Wartungskosten an.

Fallbeispiel

Obwohl alle technischen Lösungen ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben, macht bereits eine einfache Kalkulation deutlich, dass Wärmebildkameras (trotz des auf den ersten Blick hoch erscheinenden Anschaffungspreises) eine sehr gute und langfristig kostengünstige Lösung für den Perimeterschutz darstellen. Es existiert ein praxisnahes Fallbeispiel für eine 4.000 Meter lange Freilandsicherung. Das Gebiet soll Tag und Nacht gesichert werden, unter allen Wetterbedingungen.

Das bedeutet, dass CCTV-Überwachungskameras um andere Komponenten ergänzt werden müssen, wie Beleuchtungssysteme. Auf fünf Jahre gerechnet spielen dabei Wärmebildkameras ihre Kostenvorteile gegenüber der Videotechnik, Sensorkabelsystem und Elektrozaun aus. Praktisch in allen Fällen, in denen es um einen Schutz auch in der Nacht geht, sind Wärmebildkameras das Mittel der Wahl – und das durchaus nicht nur wegen ihrer überzeugenden Nachtsichtfähigkeiten, sondern auch beim Blick auf die Kostenseite.

Der Vergleich zeigt, dass – obwohl eine einzelne Wärmebildkamera teurer ist als eine CCTV-Überwachungskamera – weniger Kameras benötigt werden, um denselben Bereich abzudecken. Die Baumaßnahmen, die für die Montagevorbereitung notwendig sind, sind darüber hinaus minimal; manchmal können die Kameras sogar auf einer existierenden Infrastruktur montiert werden. Außerdem muss keinerlei zusätzliche Technik (Beleuchtung, IR-Strahler) installiert werden, da Wärmebildkameras ein klares Bild auch in dunkelster Nacht wiedergeben. Das verringert nicht nur den Aufwand für die notwendigen Baumaßnahmen, sondern reduziert auch die Wartungskosten deutlich. Wärmebildkameras verursachen auch weniger Fehlalarme, die ein häufiges Problem in der Kombination von CCTV-Überwachungskameras mit einem Video-Bewegungsmelder oder einer Videoanalyse-Software darstellen.

Fallstudie

Ein Vergleich der technischen Lösungen und ihrer jeweiligen Vorteile ist nur der erste Schritt. Vor einer endgültigen Entscheidung müssen die echten Kosten durchkalkuliert werden. Dafür sollten nicht nur die Anschaffungs- und Montagekosten berücksichtigt werden - zu den Gesamtkosten trägt zum Beispiel der Stromverbrauch entscheidend bei. Eine Möglichkeit, die echten Kosten verschiedener Lösungen gegen einander abzuwägen, liegt im konkreten Vergleich der Kosten für den Perimeterschutz eines Geländes von eim mal ein Kilometer Ausdehnung rund um eine Industrieanlage.

    Voraussetzungen/Annahmen:
  • Ein Gelände von ein Kilometer mal ein Kilometer soll geschützt werden.
  • Das Gebiet soll Tag und Nacht gesichert werden, unter allen Wetterbedingungen. Das bedeutet, dass CCTV-Überwachungskameras um andere Komponenten ergänzt werden müssen, wie Beleuchtungssystemen, Infrarot-LEDs und mehr.

Perimeter: 4.000 Meter (Umfang)

Erwartete Lebensdauer des Systems: 5 Jahre

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Foto: Flir

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