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Abus

Sicherheitstechnik und Aufklärungsarbeit wirken

Die Ende April vorgestellte Kriminalstatistik 2016 zeigt, dass erstmals seit 2008 die Zahl der Wohnungseinbrüche in Deutschland gesunken ist. Dennoch gibt es weiterhin ein hohes Niveau an Wohnungseinbrüchen im Privatbereich.

Im zehn-Jahres-Rückblick liegt das Jahr 2016 allerdings weiterhin unter den „Top drei Jahren“ mit den meisten Wohnungseinbrüchen im Privatbereich. So lag die Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2006 bei 106.107 Fällen. Das bedeutet, dass die Zahl Einbrüche im zehn-Jahres-Vergleich um über 42 Prozent gestiegen ist. Ein klares Zeichen, dass trotz des Rückgangs weiterhin eine hohe Gefahr von Einbrechern ausgeht und die Ausstattung mit Sicherheitstechnik das beste Gegenmittel darstellt. Diese Erkenntnis wird durch einen anderen Blick auf den zehn-Jahres-Vergleich gestützt. Der Blick auf die vollendeten Einbrüche zeigt: lagen diese im Jahr 2006 noch bei rund 63 Prozent, konnten im Jahr 2016 nur rund 55,7 Prozent der Einbrüche auch erfolgreich abgeschlossen werden.

Mit den rund 151.000 erfassten Fällen weisen die Statistiker den Wohnungseinbruchdiebstahl im Privatbereich aus. Jedoch zeigt ein detaillierter Blick in die Statistik, dass ein weiteres Delikt ebenfalls dem Begriff „Einbruch“ zuzuordnen ist. Gemeint ist hiermit der Punkt „Schwerer Diebstahl in/aus Boden-, Kellerräumen und Waschküchen“. Die hier 102.586 erfassten Fälle lassen sich ebenfalls dem Einbruch zuordnen, da hiermit Diebstähle erfasst werden, die nicht unmittelbar im eigentlichen Wohnraum erfolgen.

Erstmals werden mit der neuen Kriminalstatistik auch Daten zum bandenmäßigen Wohnungseinbruch ausgewiesen. Die Zahl von 2.156 Fällen entspricht dabei rund 1,4 Prozent an der Gesamtheit der Wohnungseinbrüche. Das zeigt, dass die Mehrzahl der Wohnungseinbrüche immer noch von Einzeltätern ausgeübt wird, welche sich in der Mehrzahl effektiv durch mechanische Sicherheitstechnik vermeiden lassen.

Wohnungseinbrüche lassen sich oftmals durch geeignete mechanische Sicherungen verhindern.
Foto: Axel Weiss

Kriminalitätsbekämpfung

Kriminalstatistik zeigt Rückgang bei Wohnungseinbrüchen

Die aktuelle Polizeiliche Kriminalstatistik 2019 verzeichnet einen Rückgang bei Wohnungseinbrüchen mit einem Versuchsanteil konstant auf einem hohen Niveau.

Foto: FVSB & BMI/PKS

Polizeiliche Kriminalstatistik

Richtige Sicherheitstechnik verhindert Einbrüche

Die kürzlich veröffentlichen Zahlen der bundesweiten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) zeigen, dass der richtige Einbruchschutz immer wichtiger wird. Die Statistik belegt, dass die Zahl der Wohnungseinbrüche 2015 erneut gestiegen ist, dieses Mal sogar um rund zehn Prozent.

Foto: BMI/Alexander Tuma

Polizeiliche Kriminalstatistik

Weniger Anzeigen, mehr Aufklärung

Der Generaldirektor für die öffentliche Sicherheit, Mag. Mag. (FH) Konrad Kogler, BK-Direktor General Franz Lang und BK-Vizedirektor Dr. Michael Fischer präsentierten am 17. März 2106 in Wien die polizeiliche Kriminalstatistik 2015. Der Statistik zufolge ist die Zahl der Anzeigen ist 2015 gesunken, die Aufklärungsquote ist gestiegen. Die Herausforderungen 2016 liegen in der Bekämpfung der Cyberkriminalität, der Analyse der Auswirkungen der Migrationslage und in der verstärkten Präventionsarbeit.

Foto: Assa Abloy Sicherheitstechnik

Wohnungseinbrüche

40 Prozent scheitern an Sicherheitstechnik

In Deutschland sind wieder mehr Einbrecher unterwegs. Laut aktueller Polizeilicher Kriminalstatistik wurden für das Jahr 2011 genau 132.595 Einbruchsdelikte in Wohnungen erfasst. Das ist ein Anstieg um gut neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sicherheitstechnik unterstützt hier bei der Prävention.