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Foto: Winkhaus
Clever und flexibel arbeitet die elektronische Zutrittsorganisation von Winkhaus in Kliniken und hilft so dabei, den Klinikbetrieb wirtschaftlich zu organisieren. 

Zutrittskontrolle

So lassen sich Krankenhäuser flexibel organisieren

Mit elektronischer Zutrittsorganisation von Winkhaus reagieren Krankenhäuser schnell, wirtschaftlich und flexibel auf Veränderungen.

Die Anforderungen an Krankenhäuser hinsichtlich Flexibilität und Wirtschaftlichkeit steigen nicht zuletzt aufgrund der angespannten Kostenlage im Gesundheitswesen kontinuierlich – der Klinikbetrieb muss zunehmend wirtschaftlich und flexibel organisiert werden. Neben der Qualität der medizinischen Leistungen steht auch das wirtschaftliche Betreiben stets im Fokus. Zusätzlich fordert die Corona-Pandemie die Organisation und das Personal heraus. Reibungslose und flexible Abläufe sind maßgebend für den Erfolg. Hierbei unterstützt elektronische Zutrittsorganisation von Winkhaus. Sie steuert vielfältige Funktionen, die zu einem wirtschaftlichen Klinikbetrieb beitragen.

Da die schwierige finanzielle Situation schon viele Jahre anhält, wurden in zahlreichen Einrichtungen notwendige Investitionen lange hinausgezögert. Dies betrifft unter anderem die überalterten Schließanlagen, die durch ihre geringe Flexibilität ein Sicherheitsrisiko darstellen können und mitunter nicht selten hohe Kosten im Unterhalt mit sich bringen. Darüber hinaus fallen Kliniken unter die KRITIS-Vorgaben für kritische Infrastrukturen, denen sie mitunter durch eine Prozesszertifizierung gemäß ISO/IEC 27001 Rechnung tragen. (siehe Infokasten). 

Datenschutz und Alltagsaufgaben in Krankenhäusern

Zeitgemäß sind elektronische Anlagen, die vom Zutrittsmanagement über die Steuerung der Gebäudeleittechnik bis zur Parkplatzbewirtschaftung umfangreiche Funktionen erfüllen. Daher bietet Winkhaus mit „blueSmart“ ausgereifte Technik, die ein breites Produktspektrum aus einer Hand liefert, einen Beitrag zum Hygiene-Management leistet und Kunden mit einen ISO 27001 zertifizierten After Sales Service unterstützt.

Auch Zusatztransponder für Kantinenabrechnung, Lösungen zur automatischen Wäscheausgabe oder für „FollowMe Printing“ können in das System integriert werden. Wo Patientendaten sicher aufbewahrt werden sollen, schützen „blueSmart“ Schrankschlösser vor unerlaubtem Zugriff. Dasselbe gilt für Medikamentenschränke, Archive und Serverräume. Auch Pflegedienstzimmer und beispielsweise OP-Umkleiden können damit ausgestattet werden und bieten den Angestellten unter anderem eine optionale freie Schrankwahl. All diese Funktionen lassen sich mit nur einem Schlüssel nutzen, auf dem die entsprechenden Berechtigungen des Schlüsselträgers gespeichert sind. Auf Wunsch des Anlagebetreibers kann bei der Übergabe des „blueSmart“ Schlüssels der Nutzer den Empfang mit virtueller Unterschrift bestätigen.

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Foto: Winkhaus „blueSmart“ eröffnet vielfältige Möglichkeiten, individuell zugeschnittene Konzepte zu realisieren. Neben den hochwertigen Hardware-Komponenten gehört auch intelligente Software für die Anlagenverwaltung dazu. Die Technologie kann über optionale Schnittstellen an bestehende Systeme wie Gebäudeleittechnik, Zeiterfassung, Kantinenabrechnung oder Alarm- und Energiemanagement angedockt werden.

Flexible Konzepte

Winkhaus entwickelte die „blueSmart“ Technologie für die komfortable Verwaltung von komplexen Gebäudestrukturen, wie sie häufig in Kliniken vorzufinden sind. Das System kommuniziert in einem virtuellen Netzwerk und verknüpft damit die Kostenvorteile von Offline- mit den Flexibilitätsvorteilen von Online-Lösungen. Sein vielseitiges Programm eröffnet zahlreiche Möglichkeiten, individuell auf das Objekt zugeschnittene Konzepte zu realisieren.

Maximaler Komfort und besonders hohe Flexibilität für den Anwender stehen im Fokus der elektronischen Zutrittsorganisation. Einmalig ist die Konzeption als ein System mit passiven Elektronikschlüsseln und flächenbündigen Elektronikzylindern, das Informationen und Berechtigungsänderungen mittels virtuellen Netzwerks und - wenn erforderlich - sogar mit viraler Befehlsverbreitung kommuniziert. Die „blueSmart“ Systemplattform verfügt über Schnittstellen zur Anbindung an bestehende Systeme wie Gebäudeleittechnik, Zeiterfassung, Kantinenabrechnung oder Alarm- und Energiemanagement.

Komponenten von Winkhaus bilden virtuelles Netz

Das virtuelle Netzwerk von „blueSmart“ funktioniert offline und drahtlos zwischen den installierten elektronischen Komponenten, die miteinander kommunizieren. Im Gegensatz zu konventionellen Online-Systemen entfallen aufwendige Datenleitungen, eine Vielzahl von Umsetzern oder auch heute noch häufig störanfällige Funkstrecken. Mit „blueSmart“ können Schließanlagen mit bis zu 195.000 Komponenten realisiert werden. Dabei ist die Anlage schnell und unkompliziert installiert, denn bei Nutzung des virtuellen Netzwerks von Winkhaus sind nur die Aufbuchleser konventionell zu verkabeln. Der Austausch der Türzylinder ist einfach und ohne Türumbau möglich, da elektronische und mechanische Zylinder die gleichen Maße haben und die Spannungsversorgung bereits beinhalten.

Seit kurzem ergänzt eine neue Generation von Offline-Wandlesern das Programm. Sie identifizieren Zutrittsberechtige berührungslos und steuern jetzt mit bis zu zwei Relais neben beispielsweise einem Dreh- oder Automatiktürantrieb auf Wunsch auch die Alarmanlage. Sie sind kompatibel mit gängigen Schalterprogrammen und erleichtern mit einer innovativen Klemmsteintechnik dem Elektriker die Verdrahtung. Damit bietet das intelligente Schließsystem nun noch mehr Möglichkeiten zur zeitgemäßen Ausstattung von Objekten.

Passiver Schlüssel für hygienisches Türöffnen

Informationen zwischen den elektronischen Zylindern überträgt das System schnell und kontaktlos. Überträger ist der blueSmart Schlüssel. Der aus Hochleistungskunststoff gefertigte wartungsfreie elektronische Schlüssel liegt gut in der Hand, ist wasserdicht (IP 68), waschmaschinenfest und steriliumbeständig. Deshalb lässt er sich problemlos desinfizieren. Mit Blick auf die Hygiene punktet das System auch, indem es den Kontakt mit Flächen vermindert. Denn mit dem Schlüssel können Nutzer Türen bedienen, ohne beispielsweise einen Knauf berühren zu müssen: Schlüssel in den elektronischen Zylinder einführen und drehen – schon zieht die Falle zurück und die Tür lässt sich öffnen.

Der batterielose und somit wartungsfreie elektronische Schlüssel trägt einen RFID-Chip im Inneren, der sowohl programmierte Berechtigungsänderungen als auch aus Türkomponenten ausgelesene Daten wie Schließereignisse oder Batteriewarnmeldungen transportiert. Das System kommt auch bei Senioren gut an, da der Schlüssel wie ein traditionelles Wendeschlüsselsystem angewendet wird.

Aktiver Schlüssel als handliches Programmiergerät

Neben dem Schlüssel für den alltäglichen Gebrauch verfügt das System über einen extrem leistungsfähigen aktiven elektronischen Schlüssel, den „blueSmart Active“. Er öffnet und schließt durch seine integrierte Stromversorgung auch batterielose „blueSmart“ Elektronikzylinder und übernimmt vielfältige Programmier- und Speicherfunktionen. Damit empfiehlt er sich besonders für den Einsatz in Kombination mit batterielosen Zylindern, die nur selten begangen werden.

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Foto: Winkhaus Elektronische Schrankschlösser von „blueSmart“ lassen sich ebenfalls in das zentral gesteuerte System integrieren.

Kompakte Zylinder

Die elektronischen „blueSmart“ Zylinder haben die gleichen Maße wie mechanische Zylinder und brauchen nicht verkabelt zu werden, so dass bei der Installation aufwändige Umbauten von Türen entfallen. Sie passen in die unterschiedlichsten Arten von Türen – sogar in denkmalgeschützten Gebäuden.

Lange Batteriestandzeiten von bis zu zehn Jahren gewährleisten auf Dauer den zuverlässigen elektronischen Betrieb. Daher ist der Wartungsaufwand sehr gering. Auch der Ereignisspeicher der Zylinder ist deutlich größer als bei vergleichbaren Systemen. So können zum Beispiel im Falle eines Diebstahls die letzten 2.000 Schließereignisse mit Datum und Uhrzeit angezeigt werden. Mit dieser Rückprotokollfunktion lässt sich leicht ermitteln, welcher Schlüssel den Zylinder zuletzt bedient hat. Das kann unter anderem Demenzerkrankten und deren Angehörigen helfen. Damit lässt sich gut nachvollziehen, welche Person zu welchem Zeitpunkt den privaten Raum betreten hat.

Individuelle Datenschutzlösungen

Auch Vorgaben aus Betriebs- oder Dienstvereinbarungen, für die Winkhaus Musterverträge bereitstellt, können mit „blueSmart“ umgesetzt werden - etwa über ein Vier- oder Sechs-Augen-Prinzip beim Zugriff auf Schließereignisse. Zudem lässt sich die Aufzeichnung von Schließereignissen bei Bedarf deaktivieren, wenn beispielsweise Persönlichkeitsrechte von Mitarbeitern zu schützen sind.

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Foto: Winkhaus Auch Senioren fällt der Umgang mit den elektronischen Schlüsseln leicht, denn sie können ihr gewohntes Schließverhalten beibehalten. Das System wird intuitiv wie ein traditionelles Wendeschlüsselsystem angewendet. Die Authentifizierung erfolgt dabei innerhalb weniger Millisekunden, ohne dass es den Schließvorgang beeinträchtigt.

Vielfältige Varianten

Winkhaus bietet für die unterschiedlichsten Türen passende Türkomponenten: Dazu gehören Doppel- und Halbzylinder, die ohne Knauf auskommen und daher bevorzugt im Innenbereich von Krankenhäusern eingesetzt werden. Sie sind flächenbündig und vermeiden, dass beispielsweise Betten, Rollstühle oder Wagen beim Bewegen daran hängen bleiben.

Da es in Kliniken die unterschiedlichsten Türen gibt, hält das Programm von „blueSmart“ viele weitere Varianten bereit, darunter Leser, Vorhängeschlösser oder auch Schlösser mit Leseeinheiten für Spind- oder Schranktüren. Zudem enthält es Knauf-, Doppelknauf- und Knaufhalbzylinder, die auch mit Karten betätigt werden können.

Neben den oben beschriebenen Offline-Lesern und den Komponenten für die Online-Zutrittskontrolle rundet ein intelligenter Türbeschlag (ETB-IM) für den Innenbereich das Angebot ab. Der Beschlag ist leicht montierbar und kompatibel mit gängigen Innentüren aus Holz, Stahl oder Kunststoff sowie unterschiedlichen Türblattstärken. Er umfasst auch Lösungen für Fluchttüren nach EN 179. Seit Sommer 2021 ergänzen Varianten in edlen Metall-Optiken das Programm. Sie erweitern das Anwendungsspektrum ebenso wie die intelligenten Beschläge für Innenräume mit Feuchteschutz- (IP54 nach DIN EN 60529) und Rauchschutz-Anforderungen.

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Einfache Schlüsselverwaltung

„blueSmart“ wird mit Hilfe der Winkhaus-Software „blueControl Professional“ in der Regel auf einem Server der Klinik zentral verwaltet. Zugriffe erfolgen über Clients. Berechtigungsänderungen werden in der Regel nicht mit dem Programmiergerät zu den Zylindern getragen, sondern beim regelmäßigen Anmelden am Aufbuchleser auf die Nutzerschlüssel programmiert. Der Daten- und Informationsaustausch zwischen Schlüssel und Türkomponente geschieht bei der alltäglichen Verwendung des Schlüssels somit automatisch im Hintergrund, ohne dass der Anwender Kenntnis davon nimmt. Der Aufbuchleser erlaubt gleichzeitig die Ansteuerung von beispielsweise Türfalle oder Motorschloss.

Auf Wunsch unterstützt die „blueSmart“ App den Anlagenverwalter aus der Haustechnik. Mithilfe der App und des „blueSmart Active“-Schlüssels sowie dessen Bluetooth Moduls lassen sich selbst ferne Außenstandorte ohne Strom- oder Internetanschluss anbinden. Beispielsweise ausgegliederte Lager- oder Archivräume, die selten aufgesucht werden, können mit passiven  „blueSmart“ Zylindern gesichert werden. Zutrittsberechtigungen und Berechtigungsänderungen können unterwegs von den Mitarbeitern auf dem Weg dorthin über mobile Endgeräte empfangenen und via Aktivschlüssel an den Türzylinder weitergegeben werden. Auf dieselbe Weise gelingt auch die Programmierung elektronischer Schließzylinder und Zutrittsleser.

ISO 27001 zertifiziert

Gesundheitseinrichtungen gehören zur kritischen Infrastruktur (KRITIS). Sie sind in der Regel verpflichtet, die Prozesse ihres Information Security Management Systems gemäß den Vorgaben der ISO/IEC 27001:2013 zu organisieren. Um Ausschreibung und Vergabe zu erleichtern, ließ Winkhaus die After Sales Services im Produktbereich Elektronische Zutrittsorganisation entsprechend zertifizieren. Wer sich für „blueSmart“ entscheidet, kann sicher sein, regelkonform zu handeln, und kann damit meist auf die Durchführung eines eigenen Audits und den Versand umfangreicher Fragenkataloge  verzichten.

Foto: Kalscheuer

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Foto: LNI

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Foto: Nedap Security Management

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Foto: BHE

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