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Protection One

Falschalarm - Polizei und Wachdienste bitten zur Kasse

Wenn die Polizei ausrückt, weil ein Überwachungssystem Alarm schlägt, sind damit Einsatzkosten im dreistelligen Bereich verbunden. Diese entfallen nur dann, wenn es Hinweise auf eine Straftat gibt. Bei Falschalarm muss der Betreiber der Einbruchmeldeanlage den Einsatz selbst zahlen.

Über die Höhe dieser Gebühren entscheiden die Landkreise: Zwischen 100 Euro (Erfurt) und 350 Euro (Pforzheim) ist deutschlandweit alles möglich. Um die Ressourcen der Polizei nicht zu vergeuden, ist eine automatische Alarm-Weiterleitung an die zuständige Inspektion nur noch für ganz bestimmte Risikogruppen möglich. Alle anderen Betreiber von Einbruchmeldeanlagen müssen eine Vorprüfung des ausgelösten Alarms gewährleisten, bevor sich die Beamten auf den Weg machen.

Jedoch zeigen die Erfahrungen der letzten Jahre: 98 Prozent aller Alarme sind Fehlalarme, die mit konventionellen Methoden oft nur unzureichend beziehungsweise mit kostenintensivem Personaleinsatz als solche identifiziert werden können. Trotz Vorprüfung kommt es also weiterhin und viel zu oft zu kostenpflichtigen Polizeirufen. Und bei den verbleibenden 2 Prozent „echter“ Alarme erreicht die Streife in der Regel den Tatort erst, nachdem die Eindringlinge längst mit der Beute geflohen sind.

Im Gegensatz dazu basiert das Überwachungskonzept von Protection One auf einem besonderen 24-Stunden-Service durch geschulte Fachkräfte: Im Fokus steht dabei deren sekundenschnelle Einschätzung von Geräuschen und gegebenenfalls Videomaterial via Live-Verbindung in das zu überwachende Objekt. Die Sicherheitsprofis sprechen die mutmaßlichen Täter außerdem unmittelbar über Lautsprecher an. Weitere Schritte erfolgen einer gemäß zuvor mit dem Auftraggeber definierten Handlungskette. 2013 konnte man mit dieser Methode in 99,5 Prozent aller eingegangenen Alarmfälle feststellen, ob es sich um einen echten Einbruch handelte oder nicht, so Angelika Riemann, Leiterin Kundenservice bei Protection One.

Harmlos, aber teuer

Ob Lamellenrollo am offengelassenen Fenster, eingeschlossene Katze im Lager, ein Fax nach Büroschluss oder eben rechtswidrige Eindringlinge – die Sensoren einer Alarmmeldeanlage interpretieren jede Bewegung im Erfassungsbereich als Störung. Ohne akustische oder visuelle Fernanalyse beziehungsweise Vor-Ort-Überprüfung ist es jedoch mit den meisten Systemen nicht möglich, eine Unterscheidung zwischen ernstzunehmender und vernachlässigbarer Warnung vorzunehmen. Dabei könnte bei durchschnittlich 98 Prozent aller systemübergreifend eingehender Alarme Entwarnung gegeben werden.

Stattdessen landet ein Großteil dieser Fehlalarme früher oder später bei der Polizei – durch die Anlagenbesitzer selbst, deren Nachbarn oder auch durch aufgeschaltete Wachdienste. Sollten die Ordnungshüter bei der Objektkontrolle keine konkreten Anhaltspunkte für eine Straftat feststellen, muss der Betreiber der Einbruchmeldeanlage mit einer Zahlungsaufforderung im dreistelligen Bereich rechnen.

Die genaue Höhe dieser Gebühr variiert von Bundesland zu Bundesland und sogar teilweise zwischen einzelnen Landkreisen. In jedem Fall steigt mit jeder Zahlung die Frustrationsgrenze bei den Anlagenbetreibern und sinkt deren Sensibilität für das Thema Gebäudesicherheit.

Effiziente Überwachung

Um eine Fehlalarmierung der Polizei zu vermeiden, setzen bereits über 12.000 Unternehmen, Kommunen und Privathaushalte in Deutschland auf das Sicherheitskonzept von Protection One: Kommt es hier in einem durch Sensoren überwachten Innen- oder Außenbereich zur Auslösung eines Alarms, reagiert eine rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstelle in Sekundenschnelle. Über eine Live-Verbindung schalten sich die Mitarbeiter punktgenau im Objekt oder in dem entsprechenden Außenbereich ein und fordern von dem mutmaßlichen Eindringling nachdrücklich den mit dem Auftraggeber vereinbarten Identifizierungscode.

Die plötzliche, persönliche Konfrontation ist für Täter meist überraschend und nicht einschätzbar: Ist ein Kameraüberwachungssystem installiert? Sicherheitspersonal auf dem Gelände? Die Polizei bereits unterwegs? … Dieses Unsicherheitsmoment veranlasst sie erfahrungsgemäß zur sofortigen Flucht, meist ohne Beute oder Vandalismus. Parallel wird die mit dem jeweiligen Kunden definierte Verständigungskette aktiviert – beispielsweise die direkte Information des Inhabers, Alarmierung eines Hausmeisters, eines Sicherheitsbeauftragten oder im Ernstfall der Polizei.

Kosten sparen

Durch das Konzept mit Live-Täteransprache und der akustischen Fernüberprüfung der überwachten Objekte hätte die Notruf- und Serviceleitstelle in 2013 nahezu jeden Alarm korrekt nach Echt- oder Falschalarm klassifizieren und so kostenpflichtige Fehleinsätze der Polizei verhindern können. Die Quote falsch eingeschätzter Situationen habe bei nur 0,5 Prozent gelegen, so Riemann. Da mache sich eine fundierte Ausbildung, langjährige Erfahrung und moderne Sicherheitstechnologie bezahlt. Sie befähigen die Leitstellenmitarbeiter von Protection One zu einer weitestgehend eindeutigen Unterscheidung von Einbruchsgeräuschen zu sonstigen Alarm auslösenden Faktoren im Inneren eines Gebäudes.

In Außenbereichen kann die Notruf- und Serviceleitstelle mit Hilfe von hochempfindlichen Kameras auch nachts oder bei Dämmerung schnell erkennen, ob es sich beispielsweise um Kleintiere oder Menschen auf dem Gelände handelt.

Neben der qualifizierten Situationseinschätzung überzeugt das Konzept der Live-Täter-Ansprache auch im Vergleich mit den Ergebnissen der Polizeieinsätze. Denn nur 0,02 Prozent aller Täter können durch die Ordnungshüter gestellt werden. In allen übrigen Fällen kommen sowohl die Beamten als auch Wachdienste erfahrungsgemäß zu spät zum Tatort.

Die Live-Täter-Ansprache hingegen schafft es, den Tätern jegliche Planungsgrundlage hinsichtlich ihrer noch verbleibenden „Beutesammelzeit“ zu nehmen. Die Gefahr, auf frischer Tat gefasst zu werden, wird uneinschätzbar groß; das Vorhaben sofort abzubrechen, bleibt die einzige Chance.

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Audiovisuelle Fernüberwachung

Sekundenschnelle Intervention

Schwere finanzielle Schäden, tagelanger Betriebsausfall – nach einem Einbruch kommt schnell der nächste Schock: Die Folgen einer solchen Sicherheitslücke können existenzbedrohend sein. Bleibt die Frage, welche Sicherheitslösung die richtige ist.

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Axis/Protection One

Videotechnik schützt Mittelstand

Mit Smart Video Protect verbindet Protection One reaktionsschnelle Fernüberwachung mit Videotechnik von Axis, um einen effektiven Einbruchschutz speziell für Kleingewerbe und Mittelstand inklusive direkter Täteransprache anzubieten.

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Intelligente Videoüberwachung

Ungebetene Besucher aufspüren

Kameraüberwachung, Videoanalyse, direkte Täteransprache und Alarmierung von Interventionskräften – diese vier „Zylinder“ bilden den Motor eines leistungsstarken Sicherheitskonzepts speziell für Autohäuser, auf das inzwischen deutschlandweit über 500 Auftraggeber vertrauen.

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Fuhrparks und Firmengelände sichern

Tag und Nacht aktiv

Wird aktive Videoüberwachung in Kombination mit reaktionsschnellen Services der eigenen Leitstelle eingesetzt, sind Fuhrparks oder Firmengelände gut geschützt. Zaunanlagen und sonstige Einfriedungen um Außengelände sind somit nicht mehr erforderlich.