Foto: Wagner
Die Städtische Galerie im Lenbachhaus steuert seine verbauten Sicherheitslösungen zentral mit einem Gefahrenmanagementsystem.

Gefahrenmanagement

Zentral vernetzt

Das zwischen 1887 und 1890 errichtete Lenbachpalais dient als Kunstmuseum der Stadt München. Zum Schutz der ausgestellten Werke setzt die Städtische Galerie im Lenbachhaus auf die Vernetzung aller sicherheitstechnischen Komponenten durch ein Gefahrenmanagementsystem.

Das Lenbachhaus schloss Anfang 2009 vorübergehend seine Pforten, da nach jahrzehntelanger Nutzung umfangreiche Sanierungs- maßnahmen erforderlich waren. Nach Kernsanierung der alten Villa und Errichtung eines modernen Neubaus erfolgte im Mai 2013 die feierliche Wiedereröffnung. Die Galerie kann seither nicht nur mit 2.800 Quadratmetern modernisierter Ausstellungsfläche aufwarten, sondern ihren Besuchern auch Einrichtungen wie Vortragssaal, Museumsladen, Café und Restaurant anbieten.

Detailliertes Brandschutzkonzept

Viele bauliche Veränderungen bleiben dem Besucher jedoch verborgen: Um die im Lenbachhaus aufbewahrten wertvollen Kunstsammlungen vor den Auswirkungen eines möglichen Feuers zu schützen, wurden vier Depot- und Lagerräume im Untergeschoss der Kunstgalerie mit einer Brandschutzlösung von Wagner ausgestattet. Sie besteht aus dem Brandvermeidungssystem Oxyreduct und einer Brandfrühesterkennung mit Titanus-Ansaugrauchmeldern. Der Schutzbereich im Untergeschoss umfasst rund 500 Kubikmeter – hier lagern wertvollste Exponate auf engstem Raum. Das Brandvermeidungssystem Oxyreduct senkt den Sauerstoffgehalt durch das Einleiten von Stickstoff auf 17 Volumenprozent ab und sorgt so für eine Schutzatmosphäre, in der das Brandrisiko stark reduziert ist. Die Räume bleiben dabei für das Personal weiterhin begehbar. Die Sauerstoffkonzentration wird über entsprechende Sauerstoffsensoren dauerhaft überwacht. Abgerundet wird das Konzept durch das Gefahrenmanagementsystem Visulan X3, an das die Brandschutztechnik und weitere sicherheitstechnische Komponenten des Lenbachhauses aufgeschaltet sind. Visulan X3 vernetzt die Sicherheitslösungen verschiedener Anbieter über herstellerneutrale Schnittstellen. Im Lenbachhaus werden Brandmelderzentrale, Einbruchsicherung, Fluchtwegsteuerung, Gebäudeleittechnik und Videoüberwachung vernetzt in einem System zusammengeführt. Somit können sicherheitsrelevante Daten zentral gesteuert und visualisiert werden. Der Zugriff auf das System ist mobil über IOS-Endgeräte möglich. Durch die Zusammenführung und Auswertung der Daten aus den Einzelsystemen wird ein Informations pool erzeugt, der es ermöglicht, Gefährdungen und Störungen schnell, sicher und gezielt zu erkennen. Dank des einfachen Handlings werden Fehlbedienungen auf ein Minimum reduziert. So schafft Visulan X3 Sicherheit für die Kunstschätze.

Foto: Olafur Eliasson

Brandvermeidung im Museum

Sicherheit für Kandinsky & Co.

Bereits seit 1929 fungiert das Lenbachpalais in München als Kunstmuseum. Anfang 2009 schloss die Galerie für umfangreiche Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen ihre Pforten. Ein optimaler Zeitpunkt, um auch den Brandschutz auf den aktuellen Stand zu bringen.

Foto: Wagner

Wagner

Brandvermeidung für das Münchner Lenbachhaus

Die „Städtische Galerie im Lenbachhaus“ in München wird durch ein Brandschutzkonzept von Wagner vor den Auswirkungen eines Feuers geschützt.

Foto: Novar

Gefahrenmanagement

Erweiterung und Integration

Um für komplexer werdende Sicherheitsstrukturen aktuell und gut handhabbar zu bleiben, erweitern Gefahrenmanagementsysteme zunehmend ihre Möglichkeiten. Auch Funktionalitäten aus Bereichen wie Anlagenwartung und Service werden integriert, was Komfort und Mehrwert bietet.

Foto: Advancis

Advancis

Herstellerneutrales Gefahrenmanagement

Die Advancis Software & Services GmbH stellt die neue Version X4 ihres herstellerneutralen Gefahrenmanagementsystems „WinGuard“ vor.